Durstsignale

Wassermangel (Dehydration) ist für uns existentiell bedrohlich. Unser Körper reagiert darauf mit Sparmaßnahmen und vielfältigen Durstsignalen. Batmanghelidj unterscheidet 3 Signalgruppen, deren Symptome meist reversibel sind:

1. Gefühle

  • grundlos müde, schwerer Kopf
  • erhitzt, reizbar
  • ängstlich, mutlos und depressiv
  • man schläft schlecht
  • grundlos ungeduldig
  • unaufmerksam, unkonzentriert
  • unwiderstehliches Verlangen
  • obwohl gesund, kurzatmig
  • 2. Folgen von Rationierungsmaßnahmen

  • Asthma und Allergien
  • Verstopfung, Bluthochdruck
  • Diabetes, Typ II
  • Autoimmunerkrankungen
  • 3. Drastische Notsignale

        Zellübersäuerung verursacht Schmerzen

  • Sodbrennen
  • dyspeptische Schmerzen
  • Herzschmerzen
  • Kreuzschmerzen
  • rheumatoide Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kolitisschmerzen
  • morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft
  • Bulimie
  •  

    Bild trockenes Buchenblatt

    Bei dauerhaftem Wassermangel, treten Zell- und Organschäden auf.

    (Ausführlich in: Dr. med. Batmanghelidj - Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!) Literatur.

    Hat Ihr Körper Durst?

    Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Ein trockener Mund ist keineswegs das einzige Durstsignal. Bei Nichtbeachtung stellt es der Körper ein. Ausreichendes Wassertrinken bringt es üblicherweise zurück.

    Am besten erkennen Sie Wassermangel an der Urinfarbe. Der Urin sollte fast farb- und geruchlos sein. Je gelber er ist, desto dehydrierter ist der Körper und desto mehr müssen die Nieren arbeiten. Wenn das der Fall ist, handeln Sie, für sich: Trinkzeit.